Ehrendoktor für Leibniz-Direktor
Dresden 2009-04-10Die Slowakische Technische Universität Bratislava verleiht dem kaufmännischen Direktor des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW), Rolf Pfrengle, für seine Verdienste auf dem Gebiet des Wissenschaftsmanagements und der Kooperation mit dem IFW die Ehrendoktorwürde. Die Feierlichkeiten hierzu werden im Mai an der materialwissenschaftlichen Fakultät in Trnava stattfinden.
Pfrengle (59) absolvierte in der Bundesfinanzverwaltung das Studium zum Diplom-Finanzwirt, wo er anschließend unter anderem als Großbetriebsprüfer und Mitarbeiter im Zollkriminalinstitut tätig war. 1980 trat er in das Bundesforschungsministerium in Bonn ein. Pfrengle war dort zunächst in der Grundsatzabteilung für kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Angelegenheiten der Forschungseinrichtungen, später in der Internationalen Abteilung für die europäische Forschungsinitiative Eureka sowie die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit mittel- und osteuropäischen Staaten tätig. 1987 entsandte ihn das Ministerium für jeweils fünf Jahre als Verwaltungsleiter an Forschungseinrichtungen in Rom und Paris. 1998 wurde er zum Administrativen Geschäftsführer des Institutes für Angewandte Chemie in Berlin-Adlershof bestellt. Seit 2003 ist Rolf Pfrengle kaufmännischer Direktor und Vorstand des Leibniz-Institutes für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden, das mit 600 Mitarbeitern bundesweit das zweitgrößte Institut der Leibniz-Gemeinschaft ist. Zwischen der Universität Bratislava und dem IFW gibt es eine langjährige Kooperation mit einem gemeinsamen Forschungslabor, Studienaufenthalten von Studenten, Doktoranden und Gastwissenschaftlern sowie gemeinsamen Forschungsprojekten, Vortrags- und Lehrveranstaltungen.
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Friederike Wasserscheidt
komm. Leiterin des Bereiches Verwaltung
IFW Dresden e. V.
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