Exponat des IFW Dresden auf der MS Technik
Ausstellungsschiff MS Technik macht vom 12. – 17. Juni in Dresden fest Das IFW zeigt das Modell einer Apparatur, mit der der Stromfluss durch die Spitzen von Kohlenstoffnanoröhren gemessen werden kann. offen von 10 – 19 Uhr Eintritt frei Informationen zum Ausstellungsschiff: www.wissenschaft-im-dialog.de
Dresden 2004-06-09Im Jahr der Technik schickt Wissenschaft im Dialog ein
Ausstellungsschiff auf Reisen, das in vielen Städten entlang von Elbe
und Rhein anlegt, um Forschung und Wissenschaft in den öffentlichen
Blickpunkt zu rücken. Die Ausstellung soll zeigen, wie der Mensch die
Technik nutzt, um seine natürlichen Fähigkeiten zu erweitern.
Das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden
(IFW) präsentiert auf der MS Technik das Modell einer Messeinrichtung,
die für die Forschung an Kohlenstoffnanoröhrchen entwickelt wurde.
Winzige Röhrchen aus Kohlenstoffatomen sind aktueller Gegenstand
intensiver Forschungen, auch für die industrielle Anwendung.
Nanoröhrchen besitzen Eigenschaften, die zahlreiche Anwendungsgebiete
eröffnen, zum Beispiel den Einsatz als Leiterbahnen in
mikroelektronischen Schaltkreisen oder als Elektronenquellen in
Flachbildschirmen. Voraussetzung für die Anwendung der Nanoröhrchen ist
aber, dass sie in bestimmter Länge und Dicke sowie in regelmäßiger
Anordnung hergestellt werden können. Außerdem müssen die Nanoröhrchen
auch die gewünschten elektronischen Eigenschaften in guter,
reproduzierbarer Qualität mitbringen. Für diese Beurteilung muss man
die von den Nanoröhrchen ausgehenden, winzigen Ströme an den
verschiedenen Stellen der mit ihnen beschichteten Fläche mit hoher
Genauigkeit messen. Im Bereich Forschungstechnik des IFW Dresden wurde
eigens dafür eine spezielle Messapparatur entwickelt. Das auf der MS
Technik ausgestellte Dresdner Exponat ist ein Modell dieser Apparatur,
das ebenfalls im IFW gebaut wurde.
Dr. Dirk Lindackers
IFW Dresden
PF 27 00 16
01171 Dresden
Tel.: 0351 / 46 59 580
Email: d.lindackers@ifw-dresden.de