IFW Dresden feiert 10-jähriges Bestehen
Hans Olaf Henkel verleiht Forschungspreis und Doktorandenpreis
Dresden 2002-02-08Das Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW)
feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen und blickt auf eine
erfreulich positive Entwicklung zurück. Sowohl bei den
naturwissenschaftlichen Grundlagen als auch bei den
Werkstoffentwicklungen erreichen die Arbeiten des IFW Dresden einen
hohen, international anerkannten Stand. Als Beispiele seien genannt:
- Das IFW Dresden gehört bei der Herstellung von Drähten und Bändern aus Hochtemperatur-Supraleitern zu den weltweit führenden Forschergruppen.
- Beim Einfrieren von magnetischem Fluss in supraleitenden Dauermagneten hält das IFW seit Jahren den Weltrekord mit einer Feldstärke von 16 Tesla. Zur Zeit gibt es vielfältige Firmenkontakte zu möglichen Anwendungen des Schwebens von Supraleitern auf Magneten.
- Bei der Herstellung und Erforschung von Fullerenen und Nanoröhren ist das IFW ein gefragter Partner in internationalen Netzwerken.
- Mit der regional ansässigen Industrie kooperiert das IFW erfolgreich auf dem Gebiet der Schichtsysteme für die Mikroelektronik.
Aus diesem Anlass findet am 25. Februar 2002 um 14:30 Uhr eine Festveranstaltung im IFW Dresden, Helmholtzstaße 20 statt.
Nach den Grußworten und dem Festvortrag des Wissenschaftlichen
Direktors des IFW wird der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft Prof. Dr.
Hans-Olaf Henkel den IFW- Forschungspreis und den IFW-Doktorandenpreis
verleihen.
Preisträger des IFW-Forschungspreises ist Prof. Dr. Mark S. Golden, der
bei der experimentellen Bestimmung der elektronischen Struktur von
Hochtemperatur-Supraleitern international herausragende Ergebnisse im
IFW erzielt hat und 2001 mit 34 Jahren auf einen Lehrstuhl an die
Universität Amsterdam berufen wurde.
Der IFW-Doktorandenpreis wird an Dr. Nicole Schlorke-de Boer verliehen,
die ihre Promotion auf dem Gebiet der metallischen Gläser mit
Auszeichnung abgeschlossen hatte. Im Fach Werkstoffwissenschaft der TU
Dresden war die Promotion von Frau Schlorke - de Boer 2001 die einzige,
die mit diesem Prädikat bewertet wurde.
Im Anschluss an die Preisverleihung findet ein Institutsrundgang für
Ehrengäste statt, zu dem auch Pressevertreter herzlich eingeladen sind.
Wir würden uns sehr freuen, Sie zu unserer Festveranstaltung am 25.
Februar hier bei uns begrüßen zu können. Ein vollständiges Programm der
Veranstaltung ist beigefügt.
Weitere Informationen:
Helga Kotte, Tel. (0351) 4659 380