Jahresempfang des IFW Dresden am 1. März 2004:
Altrektor Achim Mehlhorn bekommt die Leibniz-Medaille des IFW IFW-Forschungspreis und -Doktorandenpreis werden verliehen
Dresden 2004-02-27Das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden
veranstaltet am 1. März 2004 seinen Jahresempfang. Der Vorstand wird
dabei eine Bilanz des Jahres 2003 ziehen sowie über aktuelle
Forschungsergebnisse und neue Projekte informieren.
Der IFW-Forschungspreis für das Jahr 2003 wird Herrn Dr. Martin Knupfer
verliehen für herausragende Ergebnisse bei der Erforschung der
elektronischen Struktur von Festkörpern. Dr. Martin Knupfer (41) leitet
seit zwei Jahren die Abteilung „Oberflächen und Grenzschichten“ im IFW
Dresden und prägt maßgeblich die sehr erfolgreichen Arbeiten zur
experimentellen Bestimmung der elektronischen Struktur von Festkörpern.
Thematisch reicht Herrn Knupfers Arbeitsfeld von der
Grundlagenforschung an Magneten und Hochtemperatursupraleitern über die
Erforschung von Kohlenstoff-Nanostrukturen bis zum Studium der Funktion
von organischen Feldeffekttransistoren. Auf diesen Gebieten hat Herr
Knupfer wichtige und international stark beachtete Forschungsergebnisse
erarbeitet, wobei er auch die physikalische Methode der
winkelaufgelösten Photoemissionsspektroskopie weiterentwickelt hat.
Preisträgerin des IFW-Doktorandenpreises 2003 ist Frau Dr. Anke
Kirchner (33), die ihre Promotion auf dem Gebiet der nanokristallinen
Magnetwerkstoffe mit Auszeichnung abgeschlossen hatte. Die Arbeit
liefert einen bedeutenden Beitrag für die Herstellung von
Dauermagnetwerkstoffen aus Neodym-Eisen-Bor, insbesondere für die durch
Warmumformung hergestellten Ringmagnete und für die gezielte
Einstellung der Mikrostruktur dieser Werkstoffe.
Der Altrektor der TU Dresden, Prof. Dr. Achim Mehlhorn, wird im Rahmen
des Jahresempfanges mit der Leibniz-Medaille des IFW ausgezeichnet. Mit
der Leibniz-Medaille würdigt das Institut Personen, die sich in
besonderer Weise für das IFW Dresden verdient gemacht haben. Prof.
Mehlhorn hat sich in seiner Amtszeit als Rektor der TU Dresden stets
für eine enge Kooperation mit außeruniversitären Instituten wie dem IFW
eingesetzt. Das IFW profitiert seinerseits außerordentlich von den
guten Beziehungen zur TU Dresden und hat nicht zuletzt deshalb seinen
Standort auf dem TU-Campus.
Vertreter der Presse sind herzlich zum Jahresempfang des IFW am 1. März 2004, um 15 Uhr, Helmholtzstr. 20, eingeladen.
Das IFW Dresden ist ein von Bund und Ländern gemeinsam finanziertes Forschungsinstitut, in dem naturwissenschaftlich fundierte Materialforschung betrieben wird. Mit über 400 Mitarbeitern gehört es zu den größten Leibniz-Instituten.
Weitere Auskünfte:
IFW Dresden
Dr. Carola Langer
Tel.: 0351 4659 234