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Leuchtende Skulpturen aus verschlungenen Neonschriften

Bis zum 31. August ist an der Fassade des Institutes für Festkörper- und Werkstofforschung Dresden ein modernes Kunstwerk zu sehen

Dresden 2000-07-26

Ort: Nöthnitzer, Ecke Helmholtzstraße
Finissage mit dem Künstler: Donnerstag, 24. August 2000 um 16:30 Uhr

Noch bis Ende August ist im Institut für Festkörper- und Werkstofforschung Dresden eine Ausstellung des Hamburger Bildhauers Benjamin Schubert zu sehen. Unter dem Titel „Losgelöst“ werden Neon-, Titan- und Stahlskulpturen gezeigt. Die verwendeten Materialien sind schon von ihrer Vorgeschichte gezeichnet und wurden in neuem Kontext zu Kunstwerken zusammengeschweißt. Turbinenteile aus Titan haben sich so in Schwingen, Wirbel und Spiralen verwandelt. Ein riesiges Bündel rostiger Brechstangen trägt den passenden Namen „Machtzentrum“. Glanzlicht der Ausstellung sind die Neonskulpturen, die von der Nöthnitzer Straße aus weithin von außen sichtbar sind. Allerdings kommen sie erst in der Dunkelheit so richtig zum Leuchten. Ausrangierte Schriftzüge, die zuvor zum Kauf von Waren animiert haben, bilden reizvolle dreidimensionale Buchstabenrätsel.
Wer kommt auf solche Ideen? Benjamin Schubert, Jahrgang 1961, absolvierte zunächst ein Maschinenbau-Studium bevor er sich bei einem Studienaufenthalt in Paris im Jahr 1987 dazu entschloß, die bisherige Nebenarbeit als Bildhauer zum Beruf zu erwählen. Nach ersten Erfolgen bei Ausstellungen in Hamburg und Würzburg arbeitete er für einige Jahre in der inspirierenden Atmosphäre am Elbkai bei Hamburg, wo er reichlich Material für seine Stahlobjekte fand. Benjamin Schubert nahm an verschiedenen Gemeinschaftsausstellungen teil, zuletzt bei der "Scripturale“ im Kunsthaus Hamburg.  Benjamin Schuberts Werke stehen in einigen Firmen und vielen Privatgärten. Das größte öffentlich aufgestellte Objekt ist ein Denkmal aus Teilen des Fährschiffes "Theodor Heuß", das 1998 in Puttgarden eingeweiht wurde. Für eine seiner Neon-Skulpturen erhielt er im April 2000 de Förderpreis der Stadt Augsburg.

Zur Finissage mit dem Künstler am 24. August um 16:30 Uhr im IFW Dresden, Helmholtzstraße 20, sind alle Interessenten herzlich eingeladen.

Nähere Informationen:
Karin Brielmaier
IFW Dresden
Tel: 0351/4659 235
e-mail:
k.brielmaier@ifw-dresden.de

Kontakt

Dr. Carola Langer
IFW Dresden
Helmholtzstraße 20
01069 Dresden
Tel. (0351) 4659 234
Fax (0351) 4659 500