Neue Magnete in alter Lok ziehen Besucher an
Dresden 1999-03-16Nicht nur Modelleisenbahners sind vom Anblick der Dampflokomotive fasziniert, die einige Millimeter über der Schiene schwebend, antriebslos und fast reibungslos ihre Runden dreht und dabei noch richtig Dampf macht. Allerdings verdampft im Inneren des Gehäuses kein Wasser, sondern Stickstoff. Das Herzstück dieser Magnetschwebebahn ist ein supraleitendes Material, das bis zu einer Temperatur von -196 °C widerstandslos elektrischen Strom leitet und magnetische Felder einfrieren kann. Die dadurch entwickelten magnetischen Kräfte bewirken nicht nur ein Schweben, sondern sorgen auch für die exakte Führung über der Schiene aus herkömmlichen Magneten. Dieses Demonstrationsmodell des Institutes für Festkörper- und Werkstofforschung (IFW) Dresden hat sich bei zahlreichen Messen und Veranstaltungen als Attraktion erwiesen. Mit der anziehende Wirkung der supraleitenden Magnete in nostalgischem Gewand wird auch zum Tag der offenen Tür gerechnet. Am Sonnabend, dem 20.3.99 ist die supraleitende Magnetschwebebahn von 10 bis 15 Uhr im IFW Dresden, Helmholtzstraße 20 zu besichtigen.
Für nähere Informationen, Bildmaterial und Terminvereinbarungen für Ihren Besuch wenden Sie sich bitte an:
Dr. Carola Langer
Referentin des Wissenschaftlichen Direktors
IFW Dresden
Helmholtzstraße 20
01069 Dresden
Tel. (0351) 4659 234
Fax (0351) 4659 500