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Physik für neue Produkte:

Magnetische Sensoren sind Thema einer internationalen Tagung in Dresden

Vom 19. bis 21. Juli findet die Tagung European Conference on Magnetic Sensors and Actuators (EMSA 2000) in Dresden statt.

Dresden 2000-07-10

Ort: Hörsaalzentrum der TU Dresden, Bergstraße
Eröffnung: Mittwoch, 19.7.2000 um 9:30 Uhr

Diese internationale Tagung bringt ca. 150 Wissenschaftler und Ingenieure, die auf dem Gebiet der magnetischen Sensoren und Aktuatoren tätig sind, zusammen und bietet ein Forum für den Austausch der neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der magnetischen Sensoren. Dabei geht es sowohl um die physikalischen Grundlagen als auch um die Fragen neuer Anwendungen und Technologien. Zu den Schwerpunkten der EMSA 2000 gehören physikalische Phänomene, Materialentwicklungen, Modellierung und Simulation, Miniaturisierung und Anwendungen magnetischer Sensoren und Aktuatoren.

Die Dresdner EMSA 2000 ist nach Iasi (1996) und Scheffield (1998) die dritte Tagung dieser Reihe und wurde nicht zuletzt deshalb nach Dresden vergeben, weil hier eine konzentrierte Kompetenz auf diesem Gebiet vorhanden ist. Organisiert wird die Veranstaltung vom Institut für Festkörper- und Werkstofforschung Dresden.

Noch vor kurzem reine Grundlagenforschung wird die Magnetoelektronik von den Produktabteilungen wichtiger High-tech-Unternehmen immer höher gehandelt. So wird der erst vor 10 Jahren entdeckte physikalische Effekt des Riesenmagnetwiderstandes bereits heute in kommerziellen Produkten für die Datenspeicherung genutzt. Seitdem werden immer weitere physikalische Phänomene entdeckt, die in neuen magnetoelektronischen Bauelemente Anwendung finden und somit nicht nur von physikalischem sondern zunehmend auch von höchstem ökonomischen Interesse sind.

Nähere Informationen:
Dr. Claus M. Schneider
IFW Dresden
Tel: 0351/4659 666
e-mail: c.m.schneider@ifw-dresden.de

Kontakt

Dr. Carola Langer
IFW Dresden
Helmholtzstraße 20
01069 Dresden
Tel. (0351) 4659 234
Fax (0351) 4659 500