Neue Legierungen, Magnetwerkstoffe (Korrosion)


Metallische Gläser (amorphe Legierungen) und verwandte nanostrukturierte und Glasmatrix-Komposit-Materialien weisen ein breites Spektrum von variierbaren mechanischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften auf, die vielversprechend sind hinsichtlich vielfältiger Einsatzmöglichkeiten als Konstruktions- oder Funktionsmaterialien. Allgemein werden metallische Gläser als hochgradig korrosionsresistent eingeschätzt. Jedoch haben jüngere Studien gezeigt, dass die Wahl der Zusammensetzung zum Erreichen maximaler Glasbildungsfähigkeit, strukturelle Variationen und  mechanische Belastungen kritische Faktoren für ihre Korrosionsstabilität sind. Schwerpunkt unserer Untersuchungen ist die fundamentale Analyse von Korrosionsmechanismen für Zr-, Ti-, Fe- und Mg-basierte Legierungssysteme. Diese Erfahrungen nutzen wir aus, um die neue Methode der elektrochemischen Mikrobearbeitung (ECMM) für metallische Glaslegierungen zu entwickeln.       

Seltenerdmagnete wie NdFeB oder SmCo sind aktuell die stärksten Dauermagnete und haben sich ein breites Anwendungsfeld erschlossen. Aber ihre Korrosionsstabilität ist ein kritischer die Lebensdauer bestimmender Aspekt. Wir haben langjährige Erfahrungen hinsichtlich der Charakterisierung von Korrosionseigenschaften derartiger Materialien. Das reicht von fundamentalen Studien zum Einfluss von Materialparametern, z.B. Mikrostruktur und Magnetisierungszustand, auf grundlegende Korrosionsmechanismen bis zur Entwicklung von spezifischen Korrosionstests für den industriellen Bedarf. Diese Erfahrungen verwenden wir zur Korrosionsanalyse neuerer Entwicklungen, z.B. magnetische Formgedächtnislegierungen oder magnetokalorische Materialien, sowie zur Entwicklung von Recyclingstrategien für seltenerdhaltige Magnetwerkstoffe.      Die Arbeiten erfolgen in enger Kooperation mit der Abt. Legierungsdesign und Prozesstechnologien und den AG Strukturforschung und Magnetokalorische Materialien.


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Dr. Annett Gebert
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