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IFW koordiniert neues EU-Netzwerk BIOREMIA

Innovatives Ausbildungsnetzwerk BIOfilm-REsistant Materials for hard tissue Implant Applications (BIOREMIA) wird mit rund 4 Mio. EUR von der EU gefördert.

BIOREMIA steht für BIOfilm-REsistant Materials for hard tissue Implant Applications. Das auf vier Jahre angelegte Projekt wird von der Europäischen Union im Rahmen der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen - Innovative Ausbildungsnetzwerke (ITN) mit rund 4 Mio. EUR gefördert.

Infektionen durch Bakterien sind eine Hauptursache für die Abstoßung von Implantaten. Die Behandlung mit Antibiotika ist in diesen Fällen umstritten und häufig unwirksam. Deshalb richten sich neue Ansätze zur Infektionskontrolle auf die Entwicklung vorbeugender Maßnahmen. Dazu gehört die Weiterentwicklung des Implantat-Materials unter diesem Aspekt. Das Ziel von BIOREMIA ist die Entwicklung von Biomaterialien und Beschichtungen mit verbesserten antibakteriellen und anwachsverhindernden Funktionalitäten, um die Bildung von mikrobiellen Biofilmen auf den Implantaten wirksam zu hemmen. Dies soll in deutlich besseren Medizinprodukten münden, die die Lebensqualität der Patienten verbessern und die wirtschaftlichen Belastungen für das Gesundheitssystem vermindern.
Das interdisziplinäre Netzwerk bringt Forscher auf den Gebieten Biomaterialien, Oberflächentechnik, Nanotechnologie, physikalische Metallurgie, Medizintechnik, Bio- und Elektrochemie sowie Mikrobiologie zusammen. Das branchenübergreifende Konsortium setzt sich aus 11 Partnern aus 10 europäischen Ländern (Deutschland, Österreich, Griechenland, Schweden, Vereinigtes Königreich, Spanien, Italien, Schweiz, Irland und Frankreich) zusammen. Gemeinsam werden sie 15 Doktoranden beschäftigen und ausbilden.

Kontakt:

Prof. Dr. Mariana Calin
Phone +49 351 4659 613
m.calin(at)ifw-dresden.de

 

Electrodeposited hydroxyapatite on porous Titan Niobium alloy (Photo: IFW Dresden)

Hydroxylapatit auf poröser Titan-Niob-Legierung (Foto: IFW Dresden)