StAr - Steigerung der Energieeffizienz durch direkte Verstromung industrieller Abwärme mittels hocheffizienter segmentierter thermoelektrischer Module

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung thermoelektrischer segmentierter Generatoren (TEG), welche die direkte Umwandlung von Wärmeenergie in elektrische Energie mit Umwandlungseffizienz ≥ 10 % ermöglichen. Mit Hilfe neuartiger, preisgünstiger, nicht-toxischer Materialien und innovativen Materialkombinationen und -Design wird eine nachhaltige und anwendungsnahe Technologie zur Steigerung der Energieeffizienz industrieller Prozesse in Sachsen weiter vorangetrieben. Dazu werden segmentierter TEG-Prototypen entwickelt. Für den Aufbau werden Magnesiumsilizide und Zinkantimonide für die Hochtemperaturseite des TE-Moduls verwendet. Für der Niedrigtemperaturseite werden Magnesiumantimonide zum Einsatz kommen. Die n- und p- Magnesiumsilizide sind für Anwendungen in ein Temperaturbereich von 250 °C bis 550 °C geeignet. Die n-Magnesiumantimonide n- Mg3(Sb,Bi)2 ist langfristig bis 400°C einsetzbar. Das thermoelektrisch sehr leistungsstarke p-MgAgSb ist für Anwendungen im Temperaturbereich von Raumtemperatur bis 275 °C geeignet. Das p-ZnSb wiederum kann bis 500 °C eingesetzt werden.

Förderprogramm der Europäischen Union und des Freistaates Sachsen

Projektlaufzeit: 
01.06.2024 – 31.08.2027 

Koordinator:
Dr. Vicente Pacheco, Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) 

Partner IFW Dresden:
Prof. Dr. Kornelius Nielsch
Projektleiter, Direktor Institut für Metallische Werkstoffe

Raum:     A  3E.04
Tel:         +49 351 4659 104

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