Am 23. April 2026 öffnete das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW Dresden) im Rahmen des bundesweiten Girls’Day seine Türen für Schülerinnen. Unter dem Motto „Bausteine der Zukunft – Die Welt der Werkstoffe“ erhielten die Teilnehmerinnen praxisnahe Einblicke in die Materialforschung.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Materialien gezielt entwickelt werden und welche Eigenschaften sie für bestimmte Anwendungen benötigen – von leichten und stabilen Werkstoffen bis hin zu elektrisch leitfähigen oder sogar supraleitenden Materialien. Dabei lernten die Schülerinnen die Vielfalt des Elementes Kohlenstoff kennen, beschäftigten sich mit den Eigenschaften von Metallen und Legierungen und konnten in Laboren selbst experimentieren sowie die Werkstätten besichtigen. So wurden Proben eigenständig präpariert und im Chemielabor farbenfrohe Lösungen aus sauren und basischen Komponenten hergestellt.
Das Programm bot damit einen abwechslungsreichen und praxisorientierten Einblick in die verschiedenen Arbeiten in einem Forschungsinstitut.
Der Girls’Day dient bundesweit dazu, Schülerinnen für naturwissenschaftlich-technische Berufe zu begeistern und ihnen neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft aufzuzeigen. Der Tag am IFW Dresden stieß auf großes Interesse und Engagement bei den Teilnehmerinnen; zwei von ihnen werden das Institut in den kommenden Monaten für ein zweiwöchiges Praktikum erneut besuchen.
Mit Formaten wie dem Girls’Day engagiert sich das IFW Dresden gezielt für die MINT-Bildung, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und eine breit angelegte Vermittlung naturwissenschaftlicher Grundlagen.
Weitere Informationen zum Girls'Day unter: https://www.girls-day.de/
Kontakt:
Patricia Bäuchler
Wissenschaftskommunikation
p.baeuchler[at]ifw-dresden.de





