Silber- und goldfarbene Sputteranlage zur Dünnschichtabscheidung im Labor des IFW Dresden.


Wissenschaft im Pub

„Pint of Science“ in Dresden: Prof. Dr. Axel Lubk über frustrierten Magnetismus in der Materialforschung

„Tangled Spins and Knotted Problems“: Prof. Dr. Axel Lubk über frustrierten Magnetismus in der modernen Materialforschung

Wie entstehen ungewöhnliche magnetische Zustände in Materialien – und welche Rolle spielen sie in der modernen Materialforschung? Mit dieser Frage beschäftigt sich Prof. Dr. Axel Lubk, Gruppenleiter am IFW Dresden, bei der internationalen Veranstaltungsreihe „Pint of Science“. Im Rahmen des Themenabends „Vision of Tomorrow“ spricht er am 20. Mai 2026 in der Zapfanstalt Dresden unter dem Titel „Tangled Spins and Knotted Problems – Frustration in Magnetism (and Society)”.

Im Mittelpunkt stehen hochgradig frustrierte magnetische Zustände. In der Physik beschreibt „Frustration“ Situationen, in denen konkurrierende Wechselwirkungen verhindern, dass sich magnetische Momente geordnet ausrichten können. Dadurch entstehen exotische Materiezustände wie Spin Liquids, Spin Ices oder Spin Glasses. Diese zeichnen sich durch ungewöhnliche Anregungen aus – etwa magnetische Monopole, die in gewöhnlicher Materie nicht vorkommen und künftig für Quantencomputer oder Supraleiter relevant werden könnten.

Veranstaltungshinweis
Wo: Zapfanstalt Dresden, Sebnitzer Str. 15 01099, Dresden
Wann: 20. Mai 2026, 19 Uhr

Mehr Infos: https://pintofscience.de/event/vision-of-tomorrow/

[Translate to Deutsch:] Kleine rot-blaue Stabmagnete sind regelmäßig angeordnet. Immer drei Enden müssen sich zusammenfinden. Das führt zu sogenannten frustrierten Magneten, denn sie können sich aufgrund der Anordnung nicht natürlich ausrichten.

Photo: IFW Dresden